Beatles Nachrichtenarchiv 2006

 

When I'm Sixty-Four - Paul McCartney wird 64 - 18.06.2006

Alle Männer wollen immer nur das Eine: ihre Ruhe. Keine Panik bitte, keine Hysterie und keine Nervereien. Der Frau als solcher sind Männer durchaus zugeneigt, am ehesten aber der, die ihnen eines lässt: ihre Ruhe. Das ändert sich im Verlauf eines Männerlebens nicht gravierend, das Ruhebedürfnis steigt nur immer weiter an.

Paul McCartney ist da so wie alle Männer und hat das nie verborgen. Im Jahr 1967, da war er 25, sang er mit den Beatles "When I'm Sixty-Four", ein Liebeslied, das ein wenig mokant, ironisch und doch voller Hoffnung davon erzählte, wie schön es wäre, irgendwann in aller Ruhe und gemeinsam das Alter genießen zu können. Der Liebsten zur Hand gehen wolle er mit 64, sang McCartney damals, Unkraut jäten, mit ihr jeden Sommer in einem Häuschen auf der Isle of Wight verbringen. Sie wiederum sollte stricken, am Kamin. Und auf dem Schoß der Großeltern sollten die Enkel sitzen - Vera, Chuck und Dave. Idylle pur. Wirst du mich noch brauchen, wirst du mich noch versorgen, wenn ich 64 bin? So lautet der Refrains des Lieds, eine kesse und doch bange Anfrage.

Wer braucht ihn?

Das Leben ist bisweilen unruhiger als gewünscht, das hat Paul McCartney in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten erfahren müssen. Am Sonntag wird er 64, von Idylle findet sich im Leben des erfolgreichsten Songwriters aller Zeiten derzeit nicht die kleinste Spur. Will you still need me, will you still feed me? Nein, niemand versorgt den Mann, der über ein Vermögen von 1,2 Milliarden Euro verfügen kann, so, wie er es einst im Lied erträumte. Ob ihn jemand braucht?

Gewiss. Seine Tochter Beatrice, die Zweijährige, braucht ihn. Und Heather Mills, seine zweite Ehefrau, von der er sich vor gut einem Monat trennte, braucht ihn auch. Anders, als er es sich wünschte. Trösten muss er sie, die er eigentlich loswerden wollte. Paul McCartney wäre nicht Paul McCartney, der Mann mit dem Sinn fürs Harmonische in der Musik wie in der Liebe, wenn er Heather Mills hängen ließe, in diesem Sommer, in dem die britische Boulevardpresse zur Hexenjagd ruft. Er ist ein Gentleman, wenn es denn so etwas heute noch gibt.

Die Trennung solle freundschaftlich verlaufen, hatte es am 17. Mai geheißen, McCartney selbst erklärte: "Wir können so wirklich nicht weitermachen. Das wäre für keinen von uns fair. Genug ist genug." Und es gab noch diesen einen offiziellen Satz, der klang, als ob das Ehepaar, das keines mehr sein wollte, das Unheil bereits ahnte. Man bat, die Privatsphäre zu respektieren: "Für jedes Paar ist eine Trennung schwierig genug. Aber für den, der dies in der Öffentlichkeit durchstehen muss, mit einer kleinen Tochter, bedeutet dies enorm viel Stress."

Schon lange vor der Hochzeit im Juni des Jahres 2002 galt Heather Mills in den Medien als Aufsteigerin, Störenfried, als Hexe. "Gold digger" - Goldgräberin - wurde sie genannt. Konnte sie etwas anderes wollen als das Vermögen von Sir Paul, dem Guten, dem Unbedarften? Nach der Trennung fühlten sie sich bestätigt, die Geiferer. Umgerechnet 350 Millionen Euro, sagten Scheidungsanwälte, stünden dem einstigen Mannequin bei einer Scheidung zu. Ein Batzen Geld, den McCartney, der Romantiker, wird zahlen müssen, da er im Liebesdusel keinen Ehevertrag abschloss.

Weil aber die Goldgräber-These doch altbacken und vor allem hinlänglich bekannt war, sannen die Zeitungsmacher auf Böseres und fanden in ihren Schubladen heiße Ware. "Die Freuden der Liebe" heißt das Buch mit den 112 Foto-Seiten, das die damals 19 Jahre alte Heather Mills nackt oder in knappen Dessous der billigeren Art zeigt - bei Sex-Spielen mit einem Mann namens Peter Wilson. Der berichtete der "Mail on Sunday": "Eine wie Heather ist mir noch nie begegnet. Sie war so schamlos."

Schamlos kann man all die Zeitungen nennen, die besagte Fotos täglich ihrer Leser- oder besser Zuschauerschaft präsentieren. Die Bilder von damals - Erotik oder aber Pornografie, ganz wie man's mag - soll sich die Londoner "Sun" schon kurz vor der Eheschließung zwischen Mills und McCartney besorgt haben. Den Gedanken, sie passend zur Hochzeit abzudrucken, hatten die Blattmacher dann aber fallen lassen, berichtete jetzt ein Mitarbeiter des Verlages der "Sun". Denn der Ex-Beatle (der von dem Buch also vor der Hochzeit wusste) habe den "Sun"-Besitzer Rupert Murdoch damals wissen lassen, dass er eine Veröffentlichung als unfreundlichen Akt ansehen würde. Man hielt sich zurück und die Bilder auch. Bis jetzt. Ergänzt wurde die Sex-Affäre in diesen Tagen noch durch ein paar Gerüchte, die besagen, dass Lady Heather als Prostituierte gearbeitet haben soll, von Liebesnächten mit reichen Arabern wird gemunkelt.

Heather Mills, 38 Jahre alt und angeschlagen wie nie, schien mit der Trennung den Schutz ihres einflussreichen Gatten verloren zu haben. Der aber äußerte jetzt seine Empörung über das, was geschieht. "Ich kann einfach nicht glauben, welche Grausamkeiten man ihr antut", sagte er Reportern. Er telefoniert angeblich häufig mit ihr. Mills, die gerade versucht, sich von einer Operation an ihrem amputierten Bein zu erholen, soll abgemagert sein, sie weine viel, heißt es. Als Ex einer Ikone hat man es nicht leicht. Andererseits hat Heather Mills es sich auch selbst schwer gemacht. Sie konnte nicht anders. Sie hasst Ruhe und Harmonie.

Im Beisein von nicht eben verschwiegenen Freunden nörgelte sie, die Dynamische, an ihrem Gatten herum. "Er ist so ein alter Langweiler", soll sie gesagt haben. Und: "Paul hat keine Freunde, das macht mich wahnsinnig." Er, der Liebhaber des Landlebens, gehe höchstens mal in den Pub, Partys gebe man nie. Heather Mills ignorierte die goldene Regel einer jeden Langzeit-Beziehung: Man darf den Partner nicht zum Clown machen, jedenfalls nicht öffentlich. Genau das aber tat Heather Mills. Um Paul ein wenig aufzufrischen, verordnete sie ihm eine Tönung für das ergrauende Haar. Und das Marihuana, mit dem er sein Leben entschleunigte, das wollte sie ihm auch verbieten.

Linda hätte das nie getan. Wie oft mag sich Paul McCartney in seiner zweiten Ehe nach seiner ersten Gattin gesehnt haben? Linda McCartney, geborene Eastman, die Amerikanerin aus gutem Hause, wurde nur 56 Jahre alt; sie starb im Jahr 1998. Ende der 60er-Jahre war sie in London auf der Suche nach dem Geist der Swinging Sixties, entschlossen war sie, tatkräftig und eine gute Fotografin dazu. Ein paar Jahre lang hatte sie die Hauptdarsteller der Beatles-Ära vor ihrer Pentax-Kamera, letztlich blieb Paul McCartney der Fokus ihres Lebens.

Nach der Hochzeit im Jahr 1969 bekam das Paar drei Kinder, ein Mädchen stammte aus einer ersten Ehe von Linda. Man ließ es sich gut gehen auf dem Land, liebte die vier Kinder und die Pferde, reiste mit den Wings, der Band, in der Linda am Keyboard dilettieren durfte, umher und nahm die Kinder mit. Da war sie, die Idylle. Von den McCartneys sprach man mit Respekt, die "Daily Mail" schrieb von der "glücklichsten Ehe im Showbiz". Linda engagierte sich als Tierschützerin, als Umwelt-Aktivistin, sie wollte die Welt von den Vorteilen der fleischlosen Existenz überzeugen. "Sie ist der positivste Mensch auf Erden", sagte ihr Mann kurz vor ihrem Tod. Linda hat ihm, dessen Mutter starb, als er 14 war, eine Heimat geboten.

Was braucht er?

Vier Jahre nach Lindas Tod heiratete Paul McCartney wieder - eine Blondine, der das Kraftvolle, das Missionarische ebenso im Blut lag wie ihrer Vorgängerin. Heather Mills, geboren in der englischen Grafschaft Tyne and Wear, mit neun Jahren von der Mutter, die durchbrannte, beim prügelnden Vater zurückgelassen. Mit dreizehn heuerte sie auf einem Jahrmarkt an, in London schlief sie unter Brücken. Dann gewann sie einen Model-Wettbewerb. Sieben Jahre hatte sie Glück, bis zu jenem Tag im Jahr 1993, als sie beim Überqueren einer Straße von einem Polizeimotorrad erfasst wurde. Sie verlor ihr linkes Bein. Während eines Aufenthalts in Slowenien erlebte sie dann die Auswirkungen des Balkan-Konflikts und beschloss, den Opfern von Landminen zu helfen, was sie immer noch tut, neben vielen anderen guten Dingen. Ihre eigene Gebrechlichkeit hat die Wohltäterin ignoriert. Nur in Phasen der Krankheit sei es ihr gelungen, innezuhalten, ihr Tempo zu drosseln, schreibt Mills in ihrer Autobiografie "A Single Step".

Paul McCartney traf sie erstmals auf einer Charity-Veranstaltung. Er rief sie danach mehrfach an, teilte ihr mit, sie bei ihren Wohltätigkeits-Projekten unterstützen zu wollen. Über den Abschied nach ihrem zweiten Treffen notiert die dezent Umworbene, die natürlich auch Vegetarierin ist: "Wenn es ein anderer Mann gewesen wäre, hätte ich geschworen, dass er auf meinen Hintern geschaut hat, aber es war Paul McCartney. Ich schob den Verdacht beiseite." Aber nur kurz. Behutsam näherte man sich an, er brachte Kleinigkeiten von seinen Ausritten auf dem Land mit, eine schöne Feder, eine glänzende Kastanie, eine hübsche Wildblume. Er sei so ganz anders gewesen als die anderen Männer, erfrischend anders, so gar nicht materialistisch, berichtet sie. Schon da hätte sie ahnen müssen, dass ihr früher oder später etwas fehlen würde, dass sie, die Schillernde, der Schmetterling, die Suchende, sich nicht dauerhaft an Kastanien und Federn würde erfreuen können. Und an der Ruhe des Landlebens auch nicht.

Die Unruhige, die bis zu ihrem 34. Lebensjahr in 37 Häusern gelebt hatte, war auf der Suche nach Geborgenheit und Harmonie, die sie nicht lange ertragen konnte. Und McCartney, der Ruhige, liebte an ihr das Aufregende, das er nicht lange ertragen konnte. "Doing the garden, digging the weeds, who could ask for more?" Was will man mehr vom Leben als Arbeit im Garten?

"Will you still need me, will you still feed me, when I'm sixty-four?

Textquelle: berlinonline.de

 

"When I'm Sixty-Four" wird für Paul McCartney zum Abgesang - 12.06.2006

Paul und Heather Mills (Foto: © AP) "When I'm Sixty-Four" - dann wollte Ex-Beatle Paul McCartney eigentlich Unkraut zupfen und seine Enkel Vera, Chuck und Dave auf den Knien wiegen. Am 18. Juni ist es so weit. Aber idyllisch wird der Geburtstag keineswegs.

Ein Scheidungskrieg tobt, und die Londoner Boulevardpresse nimmt Heather Mills, die Noch-Ehefrau der Pop-Legende, mit einer Schmutzkampagne aufs Korn. Das in "When I'm Sixty-Four" beschriebene Ferienhäuschen auf der Isle of Wight könnte sich der Pop-Star der Welt jetzt sicher leisten. Doch Geld kauft nicht alles, und vom Glück scheint Sir Paul verlassen, seitdem die erste Ehefrau Linda im Jahr 1998 starb.

Die zweite Ehe ging soeben in Brüche, und akribische Beatles-Analytiker entdecken bei der Ursachenforschung dunkle Parallelen zu Pauls Rentner-Song. "Losing my hair" heißt es gleich in der ersten Zeile von "64" - und natürlich soll es die 38-jährige "Hexe Heather" gewesen sein, die ihn anstiftete, den Haarausfall aufs Peinlichste mit dem Färbemittel zu kaschieren. Pauls Hang zur Gemütlichkeit habe die unternehmungslustige Gattin so sehr aufgeregt, dass sie ihn am Ende der vierjährigen Ehe nur noch beschimpft und kritisiert habe.

Nacktfotos von Heather Mills aus einem 1988 erschienenen Bildband erblicken nun noch einmal das Licht der Öffentlichkeit. Irgendwie hat man sogar den damaligen Foto-Partner aufgetrieben, der das Model natürlich als "hemmungslos" in Erinnerung hat. Als Lady McCartney jetzt auch noch als "Edel-Hure" verunglimpft wurde, die vor der Ehe angeblich arabischen Waffenhändlern als willfährige Gespielin diente, ging das entfremdete Paar öffentlich in Schulterschluss. Diese haltlosen Gerüchte habe man schon vor Jahren dementiert, schimpften die McCartney-Anwälte, die zur Zeit alle Hände voll zu tun haben.

Textquelle: nachrichten.at

 

“Fünfter Beatle“ Billy Preston ist tot - 07.06.2006

Der amerikanische Sänger- und Songwriter Billy Preston, der die Beatles und die Rolling Stones in einigen ihrer besten Aufnahmen am Keyboard begleitete, ist tot. Billy Preston (Foto: AP)Er starb laut Fox News am Dienstag (06. Juni 2006) im Alter von 59 Jahren in einem Krankenhaus von Scottsdale (US-Bundesstaat Arizona). Preston hatte schon lange an Bluthochdruck und Komplikationen wie Nierenversagen gelitten. Er war am 21. November ins Koma gefallen, aus dem er nicht mehr aufwachte.

In Houston (Texas) geboren, kam der junge Billy schon als zehnjähriges Talent groß heraus. Er spielte für die Gospelsängerin Mahalia Jackson am Keyboard und wurde von Ray Charles gefördert. Miles Davis benannte einen Song nach ihm. 1973 gewann er einen Grammy für sein Instrumentalwerk „Outta Space“. Mit Aretha Franklin arbeitete Preston an dem Album „Young, Gifted and Black“, und Bob Dylan holte ihn für die Aufnahme von „Blood on the Tracks“ an Bord.

Auf die Beatles traf Preston Anfang der 1960er Jahre, als er mit Little Richard auf Konzerttournee nach Hamburg ging. Er freundete sich mit den Pilzköpfen an und stand besonders George Harrison nah. Angeblich sorgte er mit seiner besänftigenden Art dafür, dass die Beatles damals trotz aller Streitigkeiten zusammen blieben.

Seinen Ruf als dem „wahren fünften Beatle“ verdankt der Schwarze unter anderem der Zusammenarbeit für den Film „Let It Be“. Mit seinem Solo in dem Klassiker „Get Back“ trat er auch bei dem legendären „Roof Top“-Konzert auf, dem letzten Live-Event der Beatles. Harrison bat ihn 1971 zu seiner Benefizveranstaltung „Concert for Bangladesh“. Auch die Rolling Stones nahmen Preston mit auf Tournee. Er beteiligte sich an mehreren ihrer Alben, darunter „Sticky Fingers“ und „Exile on Main Street“ sowie „Bridges to Babylon“.

Textquelle: handelsblatt.com

 

Über 12.000 Pfund für Brief von John Lennon - 20.05.2006

Ein handgeschriebener Brief der Beatles-Legende John Lennon ist in London für 12.000 Pfund (17.600 Euro) unter den Hammer gekommen. Ersteigert wurde das Schreiben im Auktionshaus Bonhams von einem britischen Musikliebhaber. Lennon hatte den Brief im Jahr 1971 an einen Journalisten der Zeitung "New York Times" gerichtet. In dem auf Papier der Fluglinie American Airline verfassten Schreiben erregt sich der Musiker ein Jahr nach der offiziellen Trennung der Beatles über Vorwürfe, die Band habe in ihren frühen Jahren die Stücke anderer Künstler kopiert.

Bei der Auktion wurde außerdem ein Filzhut für 20.000 Pfund versteigert, den Lennon beim letzten Fototermin der Beatles 1969 getragen hatte. Ein pinkweißer Büstenhalter, den Marilyn Monroe 1959 im Film "Manche mögen's heiß" trug, wechselte für 7800 Pfund den Besitzer.

Textquelle: mittelbayerische.de

 

Paul McCartney trennte sich von Heather Mills weil sie zu anstrengend war - 18.05.2006

Die Ehe von Paul McCartney und Heather Mills soll an ihrer Dominanz gescheitert sein.
Wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet, wollte die 38-Jährige über alle Lebensbereiche des Ex-"Beatles" bestimmen. Das konnte der 56-Jährige nicht länger ertragen. Ein Insider sagte dazu: "Heather und Paul gingen sich ständig an die Kehle. Es war erstaunlich wie viel sie gewöhnlich an ihm herumnörgelte. Sie sagte ihm, wie er mit der Presse umgehen und wie er sein Büro führen sollte. Es war unglaublich."

Paul McCartney gab gestern (17.05.) die Trennung von Heather Mills bekannt. Alles sei "freundschaftlich" abgelaufen. Im Falle einer Scheidung könnte Mills rund 300 Millionen Euro von dem Ex-"Beatle" kassieren. Es gibt nämlich keinen Ehevertrag.

Paul McCartney und Heather Mills sind seit Juni 2002 verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter Beatrice kam im Oktober 2003 zur Welt.

Textquelle: chart-king.de

 

Apple gewinnt britischen Rechtsstreit gegen Beatles-Firma - 08.05.2006

Die Ex-Beatles haben ihren Millionen-Prozess gegen den US-Computer-Giganten Apple und dessen Online-Musikfirma iTunes um das Apfel-Logo verloren. Damit kann iTunes weiter das Firmenzeichen eines angebissenen Apfels verwenden.

In dem Streit mit Apple Computer hatte das Beatles-Label Apple Corps Ltd. versucht, mehrere Millionen Dollar Entschädigung zu erlangen und die Verwendung des Apfel-Logos durch iTunes zu beenden. Der Richter wies die Klage jedoch zurück. Die US-Firma legte sofort eine Millionenrechnung für die Prozesskosten vor, die jetzt die Ex-Beatles begleichen sollen.

"Wir sind glücklich, dass wir diese Meinungsverschiedenheit hinter uns gebracht haben", sagte Apple-Vorstandschef Steve Jobs in einer auffallend freundlichen Stellungnahme. "Wir haben die Beatles immer geliebt, und hoffentlich können wir nun zusammenarbeiten, um sie in unseren iTunes Music Store zu bekommen."

Paul McCartney und Ringo Starr sowie die Erben von John Lennon und George Harrison hatten den PC-Hersteller und Online-Anbieter Apple Computer im März nach einem Jahre lang schwelenden Streit verklagt.

Sie hatten Schadenersatz dafür verlangt, dass iTunes das aus Sicht der Kläger geschützte Apfel-Logo verwendet. Der Vertreter der Ex- Beatles, Geoffrey Vos, machte geltend, dass iTunes unter dem Apfel-Logo weltweit 3,7 Millionen Songs für Downloads verfügbar gemacht habe.

Hintergrund des "Obstkrieges" waren die Bemühungen der Ex-Beatles, Namen und Firmenzeichen ihrer 1968 geschaffenen Platten- und Musikvermarktungsfirma Apple Corps Ltd. zu schützen, bei der unter anderem einige der bekanntesten Beatles-Aufnahmen erschienen sind. Der fast seit Gründung der US-Computerfirma schwelende Streit war vor Jahren zunächst mit einem Kompromiss beigelegt worden.

Nach Darstellung der Beatles-Anwälte übernahm Apple 1991 mit einem Abkommen die Verpflichtung, das Apfel-Logo seiner PCs und Laptops - es sieht dem Beatles-Apfel nur entfernt ähnlich - nicht für Aktivitäten im Musikgeschäft einzusetzen. Das habe sich jedoch mit dem Siegeszug des MP3-Players iPod geändert, argumentieren die Kläger.

Textquelle: swissinfo.org

 

Beatles setzen doch auf Online-Musik - 13.04.2006

Nach jahrelangem Widerstand gegen den Online-Verkauf von Musik wollen die Ex-Beatles nun doch im Netz Geschäfte machen. Das könnte Auswirkungen auf den Namensstreit mit dem Computerhersteller Apple haben. Wie der frühere Beatles-Tourmanager und heutige Chef der Plattenfirma Apple, Neil Aspinall, laut einem Gerichtsprotokoll sagte, digitalisiert und überarbeitet das Unternehmen derzeit die gesamte Discografie der legendären Band.

Damit solle der Weg freigemacht werden, um bald Songs wie "Let It Be", "Hey Jude" und "Can't Buy Me Love" online zu verkaufen.

Wendung im Fall Apple vs. Apple?
Die Plattenfirma Apple gehört den früheren Bandmitgliedern Paul McCartney und Ringo Starr sowie John Lennons Witwe Yoko Ono und den Erben von George Harrison. Vor kurzem wurde der Fall Apple vs. Apple wieder aufgerollt. Die Plattenfirma wirft dabei dem gleichnamigen Computerkonzern vor, dass dieser eine Vereinbarung aus dem Jahr 1991 verletzt, weil Namen und Logo der Plattenfirma für seine führende Internet-Musikplattform iTunes benutzt werden. Der Computerhersteller hatte sich nach seiner Gründung verpflichtet, nicht in das Musikgeschäft einzusteigen. Wenn die Plattenfirma Apple nun selber ins Online-Musikgeschäft einsteigt, könnte das durchaus Auswirkungen auf das Urteil haben.

Textquelle: orf.at

 

Jackson will Rechte an Beatles-Songs verkaufen - 13.04.2006

Michael Jackson (47) will nach Informationen der US-Presse seine Rechte an 251 Beatles-Songs und vielen anderen Hits verkaufen, um seine Schulden bezahlen zu können. Wie das "Wall Street Journal" und die "New York Times" am Donnerstag unter Berufung auf Sony-Quellen berichteten, wird der gebeutelte Popstar voraussichtlich die Hälfte seiner Anteile an der Sony/ATV Music Publishing verkaufen, die das Urheberrecht für Tausende Popsongs besitzt.

Jackson gehören zurzeit 50 Prozent der Unternehmensaktien. Es soll sein wertvollster Besitz sein, da er jedes Mal Geld bekommt, wenn einer der Songs im Radio gespielt wird. Insgesamt sind die Anteile schätzungsweise eine Milliarde Dollar wert. Sony ist den Berichten zufolge schon lange an seinem Aktienpaket interessiert.

Jackson soll hochverschuldet sein und in den vergangenen Jahren mehrmals vor dem Ruin gestanden haben. Trotz seines stark nachlassenden Erfolgs behielt er in den 90er Jahren den extravaganten Lebensstil eines "King of Pop" bei. Dazu gehörte seine kalifornische Neverland-Ranch mit zahlreichen Beschäftigten und eigenem Tierpark.

Textquelle: baz.ch

 

Beatles-Fanklubs schießen in Russland wie Pilze aus dem Boden - 12.04.2006

Vor 36 Jahren zerfielen die Beatles, doch die Schwäche für die Musik der einzigartigen Vier aus Liverpool will in Russland nicht nachlassen. Die Zahl der Fanklubs steigt unaufhaltsam. Praktisch in allen Großstädten gehen sie zu Werke. So manch eine Fangemeinde hat sich die Popularisierung der Beatles-Hits auf die Fahnen geschrieben, so nicht zuletzt der Beatles-Klub (www.beatlesclub.ru), in dem Sergej Aslanow den Ton angibt. Er vereint Leute, die inzwischen schon den 60. Geburtstag gefeiert haben, aber auch Leute unter 30. Beatlesfans unter der Jugend sind in Russland keine Seltenheit. Die regelmäßig veranstalteten Festivals mit den bekannten Beatles-Hits umrahmen die Cover-Groups der einheimischen Szene, so die Girl-Truppe Kvint-U sowie Sunflowers, Beatween, Postscriptum und Dans Rambler.

Der Beatles-Klub im Uralgebiet trägt sich derweil mit dem Gedanken, für die Vier aus Liverpool ein Denkmal zu stiften, welches das erste dieser Art in Russland wäre. Geplant ist die Einweihung im Sommer in Jekaterinburg, und zwar am Geburtstag von Paul McCartney. Am 25. Februar 2006 wurde zu George Harrisons Geburtstag bereits eine 12-stündige Marathon-Versteigerung veranstaltet, um das Geld aufzubringen. Ein Manager des Klubs, Wladimir Popow, machte übrigens klar, dass Hilfe aus dem Ausland nicht angestrebt werde. Die Gelder sollen im eigenen Land aufgetrieben werden.

Die älteste Beatles-Fangemeinde ist übrigens in Samara am Wirken. 1991 gegründet, gibt sie die unter den russischen Beatlesfans mehr als gefragte Zeitschrift "From Me To You" heraus. Dieser Tage wurde in Moskau mit Pomp das Erscheinen der 20. Jubiläumsausgabe begangen. Chefredakteur Wladimir Snopow erklärte aus diesem Anlass, "würde es nicht diejenigen geben, die die Beatles lieben und in deren unendlicher Biografie immer neue Seiten entdecken, würden solche Zeitschriften überhaupt keinen Sinn machen". Seit ihrem Entstehen haben die Fans aus Samara mehr als 200 Veranstaltungen durchgeführt.

Beatlesfans haben sich in Sankt Petersburg, in Togliatti, in Nischni Tagil, in Ufa, in Tscheljabinsk und in vielen anderen russischen Städten organisiert. Eine der Sehenswürdigkeiten von Tscheljabinsk soll übrigens die John-Lennon-Straße werden.

Im August dieses Jahres wird Liverpool das nächste Beatles-Festival erleben. Auch russische Musiker werden dabei sein. Die Hits "Yesterday", "Let It Be" und "Michelle" sprengen nämlich alle Sprachgrenzen.

Die Beatles vermochten es nicht, in der Sowjetunion zu gastieren. Ringo Starr gab mit der All-Starr-Band 1998 in Moskau ein Konzert. Paul McCartney wurde 2003 auf dem Roten Platz in Moskau und ein Jahr später auf dem berühmten Schlossplatz in Sankt Petersburg gefeiert.

Textquelle: rian.ru

 

Warten auf den Beatles-Platz - 08.04.2006

Trotz prominenter Unterstützung wird der geplante Beatles-Platz auf der Hamburger Reeperbahn doch nicht zur Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland fertig. Der Bau des Denkmals verschiebe sich voraussichtlich auf das Frühjahr 2007, weil noch nicht genügend Spenden zusammengekommen seien, teilten der Radiosender Oldie 95 und die Interessengemeinschaft Beatles-Platz am Freitag mit. Von den benötigten 300.000 Euro wurde bislang ein Drittel zusammengebracht.

Das Projekt zu Ehren der "Fab Four" soll ausschließlich mit privaten Geldern finanziert werden. Namhafte Musiker wie Marius Müller-Westernhagen und Peter Maffay sowie Komiker Otto Waalkes haben dafür gespendet. "Wir bedauern sehr, dass der Platz nun nicht mehr zur Fußball-WM 2006 fertig wird. Aber: Der Platz kommt auf jeden Fall", sagte Stephan Heller, Initiator des Projektes. Die Einweihung war ursprünglich für Mai dieses Jahres vorgesehen.

Der Platz wird die Form einer riesigen Schallplatte bekommen, in der Mitte sollen gläserne Skulpturen der vier Beatles stehen. Der Rand wird durch ein Stroboskop aus 100 im Boden versenkten High-Tech-Leuchten begrenzt. Hier auf St. Pauli, an der Ecke zur Großen Freiheit, hatten die Beatles zwischen 1960 und 1962 durch zahlreiche Auftritte den Grundstein für ihre Karriere gelegt.

Nach Liverpool hat keine andere Stadt in der Karriere der Beatles eine so große Rolle gespielt wie Hamburg. Liverpool hat seiner berühmten Söhne bereits mit Straßennamen, dem nach John Lennon benannten Flughafen und einem Museum gedacht. Dagegen erinnert in Hamburg derzeit fast nichts mehr an die Zeiten, in denen die vier Pilzköpfe hier für Furore sorgten.

Textquelle: taz.de

 

Apple gegen Apple - 29.03.2006

Vor dem Londoner High Court of Justice treffen heute zwei Musikgenerationen aufeinander. In der einen Ecke die Plattenfirma Apple, hinter der die Ex-Beatles Paul McCartney, Ringo Starr und die Witwen Yoko Ono und Olivia Harrison stehen. Bis heute hat die Band 1,3 Mrd. Scheiben verkauft, meist aus Vinyl. In der anderen Ecke Apple Computer. Die Firma, die die Hörgewohnheiten im 21. Jahrhundert veränderte. Digitale Musik aus dem Internet in "iPods" quetschen - mit diesem Konzept macht sie Rekordgewinne.

Es geht um den Markennamen "Apple". Die Streithähne sind alte Bekannte. Als die Beatles 1968 darüber nachdachten, wie sie ihre Musik effektiver vertreiben konnten, gründeten sie ein eigenes Label "Apple Records". Von nun an zierte ein giftgrüner Granny Smith die Plattencover.

1976 entdeckte in den USA ein pfiffiger Unternehmensgründer den Apfel ebenfalls für sich. Steve Jobs biß jedoch ein Stück heraus - fertig war das Apple Computer-Logo. Das schmeckte den Ex-Beatles nicht. 1981 verklagten sie den PC-Hersteller erstmals und erstritten 80 000 US-Dollar. Doch Jobs blieb auf Konfliktkurs. Ende der 80er Jahre veröffentlichte sein Unternehmen ein Musikprogramm und wilderte damit im Revier der Band.

 Auch das hatte Folgen. Apple Computer mußte nach einem Vergleich erneut zahlen, diesmal 26 Mio. US-Dollar. In einer damals getroffenen Vereinbarung hieß es sinngemäß, daß Apple Computer künftig keine Musik auf physikalischen Datenträgern anbieten dürfe - zu unpräzise im digitalen Zeitalter. Über den Internet-Musikladen "iTunes" hat Apple Computer mittlerweile mehr als eine Mrd. Lieder verkauft. Das britische Gericht muß jetzt entscheiden, ob das eine erneute Markenverletzung darstellt.

Apple Computer wird voraussichtlich argumentieren, daß "iTunes" lediglich eine Musikdatenübermittlung sei und dem Wortlaut des Abkommens nicht widerspreche. "Apple Records" will sich hingegen auf den "Geist" des Vergleiches berufen.

Die Anklage wird im Gerichtssaal wohl einen "iPod" aus dem Hut zaubern. Richter Edward Mann, der das Urteil fällt, wird das Corpus Delicti bekannt vorkommen: Er gestand kürzlich, selbst einen "iPod" zu besitzen.

Textquelle: welt.de

 

Tagebuch von Beatles wird versteigert - 27.03.2006

Ein Schiffstagebuch von Ex-Beatle John Lennon wird versteigert. Bei der Auktion kommt auch ein Übungsheft aus der Schulzeit des 1980 ermordeten Mitbegründers der Beatles und ein Brief, der die Trennung der Geschäfte Lennons sowie George Harrisons und Ringo Starrs von jenen Paul McCartneys besiegelte, unter den Hammer.

Insgesamt werde bei der Versteigerung der drei Dokumente aus dem Leben John Lennons am 19. April in London ein Erlös von rund 240 000 Pfund (rund 350 000 Euro) erwartet, berichtete am Montag die Zeitung „Daily Telegraph“. Von besonderem Interesse sei das Logbuch, das der Ex-Beatle nach dem Ende einer zehnjährigen Schreibblockade wenige Monate vor seiner Ermordung angelegt habe.

Elemente des Schiffstagebuchs seien 1980 in Lennons letztes Album „Double Fantasy“ eingeflossen. Nur Stunden nachdem er mit dem gecharterten Segelschoner „Megan Jaye“ von Newport (US-Bundesstaat Rhode Island) mit dem Ziel Bermuda aufgebrochen war, kam das Boot in einen Tropensturm, der sämtliche Insassen seekrank machte. Die Erfahrung soll geholfen haben, Lennons Schreibkreativität zurückzubringen.

Das Übungsheft aus Lennons Schulzeit belegt nach Ansicht von Beatles-Historikern, dass Lennon bereits als Junge von 12 Jahren große künstlerische Begabung besaß. Es enthält zehn Illustrationen zu Gedichten, darunter zu „The Walrus and the Carpenter“ von Lewis Carroll, das ihn später zu dem Song „I am the Walrus“ inspiriert haben soll.

Textquelle: handelblatt.com

 

Capitol veröffentlicht neue Beatles-Sammelbox - 20.03.2006

New York - Capitol Records veröffentlicht am 11. April ein neues Beatles-Paket. "Capitol Albums Volume 2" umfasst "The Early Beatles", "Beatles VI", den "Help!"-Soundtrack sowie die US-Ausgabe von "Rubber Soul", die allesamt erstmals 1965 erschienen. Von insgesamt 92 Tracks sind 82 dabei, die zuvor in dieser Version noch nicht auf CD veröffentlicht wurden.

Im Jahr 2004 erschien bereits die erste Ausgabe dieser Beatles-Sammlung. Die Kollektion erscheint passend zum 41. Jubiläum des Beatles-Charts-Erfolg, als die Fab Four in den USA mit "Can't Buy Me Love", "Twist And Shout", "She Loves You", "I Want To Hold Your Hand" sowie "Please Please Me" die Top 5 der US-Billboard-Pop-Single-Charts belegten.

Textquelle: musikmarkt.de

 

Schnipsel für Millionen - 21.01.2006

Gegnwärtig hält das Londoner Auktionshaus Bonhams eine sogenannte 'Sealed Bid'-Auktion bezüglich des Original-Manuskripts für den Beatles-Song 'A Day in The Life' ab, Zielpreis sind zwei Millionen Dollar.
Das Bieterverfahren begann am 17. Januar, es endet am 7. März. Bei einer 'Sealed-Bid' Versteigerung geben die Bieter versiegelte Angebote ab, die zu einem festgelegten Zeitpunkt geöffnet werden. Der melancholischen Song 'A Day in a Life', der zu einem der bekanntesten der Beatles überhaupt gehört, schrieb John Lennon nachdem er in der Zeitung vom Tod seines Freundes, des Guinness-Erben Tara Browne, erfahren hatte. Das Lied fand als letzter Track auf der LP 'Sergeant Pepper's Lonely Heartclub Band ' Platz. Das in frage kommende Manuskript wurde erstmals bei Sotheby's 1992 für 100.000 Dollar versteigert, der Wert ist seitdem laut Schätzungen um ein Vielfaches gestiegen.

 

Beatles-Tonbänder sind echt - 03.01.2006

Ludwigshafen/London - Ein 30 Jahre währendes Rätsel um gestohlene Beatles-Tonbänder mit wertvollen Originalaufnahmen ist endgültig gelöst.

Bei 507 Bändern, die im Jahr 2003 im Besitz mutmaßlicher Musikpiraten entdeckt wurden, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um die in den 70er Jahren verschwundenen Originalaufnahmen. Das teilte der Chemiekonzern BASF, der Tonbänder dieser Art seinerzeit hergestellt hatte, in Ludwigshafen mit und bestätigte damit Angaben der «Bild»-Zeitung. «Es sind anscheinend die lange verschollenen echten Masterbänder der Beatles», erklärte das Unternehmen.

Britische und niederländische Polizisten hatten die Bänder mit noch unveröffentlichten Titeln im Januar 2003 bei einem Einsatz gegen Musikpiraten sichergestellt. Dabei wurden in London und in der Nähe von Amsterdam sechs Verdächtige gefasst: Sie sollen versucht haben, die Bänder für 400 000 Euro auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Die mutmaßlichen Täter stehen derzeit in London vor Gericht.

Auf den Bändern sind die «Get Back Sessions» zu hören, aus denen 1969 ein «Get Back»-Album entstehen sollte. Doch dann entschieden sich die Beatles anders und ließen das Projekt teilweise im «Let It Be»-Album aufgehen. Kurz danach verschwanden die Bänder.

 

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