The Beatlesplace
a tribute to the Beatles
George Harisson

GEORGE
HARRISON, nach dem englischen König George VI. benannt, kam am 25. Februar
1943 um 12:10 Uhr in 12 Arnold Grove, Wavertree, in Liverpool als jüngster
Sohn von Harold und Louise Harrison auf die Welt die zu der Zeit schon drei
Kinder hatten. Zur Musik kam er relativ früh durch seine Brüder und die
Unterstützung seiner Eltern. Am Liverpool Institute lernte er Paul McCartney
kennen, welcher ihm John vorstellte. Lennon ließ George vorspielen -und
nahm ihn in die Gruppe auf.
Zum Tode von George Harrison am 29.11.2001
Der
ehemalige Beatle George Harrison ist tot. Der Gitarrist, Sänger und Songschreiber
starb am Donnerstag im Haus eines Freundes in Los Angeles an Krebs. Freunde
und Verehrer aus aller Welt bezeichneten ihn als einen der größten Musiker
des 20. Jahrhunderts und würdigten ihn als einen besonders liebenswerten
und freundlichen Menschen. Sir Paul McCartney, der nun zusammen mit Ringo
Starr der einzige noch lebende Beatle ist, sagte: "Er ist so etwas wie mein
jüngerer Bruder gewesen." John Lennon wurde 1980 ermordet.
Harrison ist gestorben, wie er gelebt hat
Harrison starb am 29. November 2001 um 22.30 Uhr MEZ in Los Angeles. Dort
war er zuletzt wegen eines inoperablen Hirntumors behandelt worden. Seine
Frau Olivia, mit der er seit 23 Jahren verheiratet war, und sein Sohn Dhani
waren bei ihm. Die Familie teilte am Freitag mit: "Er ist so gestorben,
wie er gelebt hat: in dem Glauben an Gott, ohne Angst vor dem Tod und in
Frieden, umringt von Familie und Freunden. Er hat oft gesagt: 'Alles andere
kann warten, nicht aber die Suche nach Gott." Harrison war hinduistischen
Glaubens.
Der Krebs peinigte ihn seit Jahren
In
den vergangenen vier Jahren war der ehemalige Kettenraucher an Kehlkopfkrebs,
Lungenkrebs und einem Hirntumor erkrankt. Doch noch im vergangenen Monat
hatte es so ausgesehen, als sei er auf dem Wege der Besserung. In seiner
Villa in der Schweiz nahm er einen Song mit dem britischen Musiker Jools
Holland auf - es wurde sein letzter. Anfang November unterzog er sich wegen
seines Tumors einer umstrittenen Strahlentherapie in New York. Als das nicht
half, wechselte er in eine Klinik nach Los Angeles und begann eine neue
Chemotherapie.
Für Harrison war das Rauchen schuld
Er selbst führte seine Erkrankung "einzig und allein auf das Rauchen" zurück.
Doch sein Biograf Alan Clayson sagte jetzt, die Messerattacke durch einen
Geistesgestörten im Dezember 1999 habe das Leiden mit Sicherheit verstärkt:
"Er wurde in die Lunge gestochen, und das gerade zu der Zeit, als er die
Diagnose Lungenkrebs bekam. Ich glaube, das hatte nicht nur einen psychologischen
Effekt."
Ein
Platz in der Musikgeschichte ist ihm sicher. Sir Bob Geldof äußerte sich
"schockiert". Harrison sei ein "zögerlicher Beatle" gewesen, dem sein welt-weiter
Ruhm immer ein wenig un-angenehm gewesen sei. Sein Platz in der Musikgeschichte
sei für alle Zeit sicher. Harrison galt immer als der stille oder "dritte
Beatle". Er wurde am 25. Februar 1943 in Liverpool geboren. 1958 lernte
er John Lennon kennen und schloss sich als Gitarrist der Band an, die 1960
erstmals unter dem Namen The Beatles auftrat und binnen drei Jahren Weltruhm
erlangte. Ende der 60er Jahre wurde er zunehmend verbittert darüber, dass
er immer im Schatten der großen Egos von Lennon und McCartney stand. Er
hätte gern mehr als die 22 Lieder geschrieben, mit denen er sich innerhalb
der Gruppe durchsetzen konnte.
Ein Mordanschlag machte ihn zum Einsiedler
Nach dem Ende der Gruppe 1970 startete er eine erfolgreiche Solokarriere.
Nach der Ermordung Lennons zog er sich mehr und mehr auf sein hoch gesichertes
Schloss westlich von London zurück. Vollends zum Einsiedler wurde er nach
dem missglückten Mordanschlag.
Die Weggefährten sind bestürzt
Seine Weggefährten brachten am Freitag in bewegenden Worten ihre Trauer zum Ausdruck. Yoko Ono, die Witwe von Lennon, sagte: "Danke George, es war großartig, dich zu kennen." Paul McCartney sagte vor seinem Haus: "Ich bin erschüttert und sehr, sehr traurig... Wir wussten, dass er seit langer Zeit krank war. Er war ein fantastischer Kerl und ein tapferer Mann und hatte einen wunderbaren Sinn für Humor. Alle werden ihn sehr vermissen.
Das komplette Statement von Paul siehst Du in folgendem Video:
Seine Musik bleibt unvergessen...
so auch einer seiner größten Hits - "While my guitar gently weeps". Das Video zeigt seinen Live-Auftritt beim legendären "Concert for Bagladesh" aus dem Jahr 1971.